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Masterplan Mobilität,
Sie sind eingeladen ...

Bürgermeister Dr. Marius Hahn mit seinem Dienstwagen an der Ladesäule

... an einem mobileren Limburg mitzuarbeiten. Es gibt viele Möglichkeiten, in der Stadt unterwegs zu sein. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Bus oder mit dem Auto und es geht sogar mit dem Zug. Egal wie Sie unterwegs sind und welches Verkehrsmittel Sie nutzen, sie sind ein Teil des Systems, ein Teil des Verkehrsgeschehens – und zwar täglich. Wenn wir als Stadt Limburg die Mobilität verbessern, den Verkehrsfluss beschleunigen, Warte- und Haltezeiten verringern, dann haben wir alle etwas davon. Wir als Stadt, Sie als Teilnehmerin oder Teilnehmer des Verkehrsgeschehens. Wir wollen Verbesserungen. Das geht nur mit Ihnen. Ihre Erfahrungen und Ihre Mitarbeit brauchen wir, um einen Masterplan Mobilität zu erarbeiten.

Wir sind auf dem Weg!

Bevor ein Auftrag an ein Planungsbüro ging, haben wir die Bürgerinnen und Bürger am Ausschreibungsverfahren für den Masterplan Mobilität beteiligt. Wir haben in dem frühen Stadium gute Erfahrungen mit der Bürgerbeteiligung gemacht. Das Planungsbüro hat eine erste Bestandsaufnahme des Verkehrsgeschehens in Limburg vorgenommen, nun geht es darum, Sie als Bürgerinnen und Bürger weiter einzubinden. Dazu gibt es in dem Verfahren zwei öffentliche Bürgerforen sowie (zeitlich befristet) unsere Online-Plattform und eine Postkartenaktion, die die Stadt Limburg zusammen mit dem Planungsbüro Planersocietät Dortmund durchführt.

Eine weitere wichtige Grundlage für eine vorausschauende Verkehrsplanung in Limburg und darüber hinaus sind Haushaltsbefragungen zum Verkehrsverhalten. Sie werden daher nicht nur in Limburg, sondern auch in Diez und Elz (mit großer Unterstützung der dortigen Verwaltungen) stattfinden. Die Haushalte werden durch eine Zufallsstichprobe ausgewählt.

Diese Seite will regelmäßig über den weiteren Verlauf des Entwicklungsprozesses zum Masterplan Mobilität informieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um sich über anstehende Termine, erreichte Ergebnisse und Zwischenstände auf dem Laufenden zu halten.

Unser Ziel ist es, Vorhaben und Vorschläge für den Masterplan Mobilität mit Ihnen zusammen zu entwickeln. Er ist ein strategischer Plan, der die Leitlinien für die zukünftige Verkehrsentwicklung in Limburg festlegt. Bestandteile sind sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen sowie die Entwicklung von Vorschlägen, die in den nächsten 10 bis 15 Jahren umgesetzt werden sollen.

Der Masterplan ist damit der zentrale Leitfaden für die Verkehrsentwicklung und stellt heute die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur. Aber nicht nur das, er liefert auch Perspektiven für neue Formen der Mobilität.

Dabei wollen wir Sie mitnehmen, um Ihre Wünsche zu berücksichtigen und einzuarbeiten. Ihre Anregungen ergeben zusammen mit dem, was Verkehrsplaner erarbeiten und der Beirat zusammenträgt, den Rahmen für den Masterplan Mobilität, der im Jahr 2019 vorgelegt werden soll und der Politik Handlungsempfehlungen für die kommenden Jahre gibt.

Ich lade Sie ein, aktiv mitzuwirken und uns konstruktiv-kritisch auf dem Weg zu einem mobileren Limburg zu begleiten. Limburg sind wir alle, alle die hier wohnen, leben und arbeiten.

Herzliche Einladung

Ihr

Dr. Marius Hahn, Bürgermeister

Ihre Ideen und Anregungen

www.buergerbeteiligung.de/mobilitaet-limburg

QR BUEB

 

 

Beteiligung

An dem Prozess zum Masterplan Mobilität sind beteiligt:

  • Bürgerforen als Veranstaltung sowie bürgerschaftliche Beteiligungsmöglichkeit per Internet und Postkarte.
  • Stadtverordnetenversammlung der Stadt Limburg
  • Steuerungskreis bestehend aus dem Bürgermeister oder dessen Vertreter, sechs Vertretern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr, Vertretern der Stadt Diez; beratend nehmen noch daran teil das Amt für Verkehrs- und Landschaftsplanung sowie die städtische Energie- und Klimaschutzbeauftragte.
  • Beirat zum Masterplan Mobilität bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Verkehrsinitiativen, des CityRings und des Arbeitskreises Altstadt, der IHK und der Kreishandwerkerschaft, Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs (RMV, VLDW sowie Fahrgastbeirat) und der Stadtteile sowie der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei, der Nachbarkommunen Elz, Diez, Hadamar, Runkel und Brechen und schließlich noch Vertretern von RP und HLUG zu den Aspekten Luftreinhaltung und Lärmminderung.
  • Gutachterbüros und Moderatorenteam.
Wer ist am Masterplan Mobilität beteiligt

Der Zeitplan

  • Bereits erarbeitet ist die Bestandsaufnahme und –analyse (2. Quartal 2017 bis 1. Quartal 2018)
  • 1. Beiratssitzung (November 2017)
  • 1. Bürgerforum am 6. Februar 2018
  • Zieldefinition (1. /2. Quartal 2018)
  • 2. Beiratssitzung (April 2018)
  • Maßnahmenermittlung und -untersuchung (2. bis 4. Quartal 2018)
  • Handlungs- und Umsetzungskonzept, Evaluation (4. Quartal 2018/1. Quartal 2019)
  • 3. Beiratssitzung (September 2018)
  • 2. Bürgerforum (voraussichtlich Oktober 2018)
  • 4. Beiratssitzung (November/Dezember 2018)
  • Masterplan Mobilität (1. Quartal 2019)
Zeitablauf zum Masterplan Mobilität

Präsentation zum 1. Bürgerforum am 6. Februar 2018

Die Präsentation als PDF

Bürgerversammlung zum Auftakt

Zu Begegnung von Fußgängern mit dem Kraftfahrzeugverkehr kommt es an zahlreichen Stellen in der Innenstadt. Mit dem Masterplan Mobilität soll das Miteinander verbessert werden.

Es hakt und staut, wenn Autos, Fußgänger, Radfahrer, Lastwagen und Busse in der Stadt einander begegnen. Das soll auf keinen Fall noch schlimmer oder schwieriger werden, es werden Wege gesucht, wie die Verkehrsarten besser miteinander verknüpft und optimiert werden können. Dazu soll der Masterplan beitragen. Bis zum Jahr 2030 soll er die Verkehrsentwicklung prognostizieren und Maßnahmen vorschlagen, die zu Fuß gehende, Rad fahrende, im Auto sitzende und Busse sowie Bahnen nutzende Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt auf ihrem Weg in und durch die Stadt komfortabler und auf die Zukunft ausgerichtet machen.

Der Schwerpunkt der Arbeiten, Eingriffe und Verbesserungen soll dort liegen, wo die Stadt auch selbst Einfluss nehmen kann. Teure Infrastrukturplanungen, die über den Zeithorizont hinausreichen, sollen zugunsten von vor Ort durchführbaren Maßnahmen in den Hintergrund gesetzt werden, machte Professor Dr. Volker Blees als Verkehrsplaner bei einer Bürgerversammlung deutlich. Der Südumgehung ist bei der Nachbesserung des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans zwar ein Planungsrecht zugestanden worden, doch um eine Umsetzung in greifbare Nähe rücken zu lassen, ist eine Einstufung in den vordringlichen Bedarf notwendig. Und dies ist nicht der Fall.

Nach der Bürgerveranstaltung in der Limburger Stadthalle, in der zahlreiche Ideen und Vorschläge gesammelt wurden, gingen noch weitere Anregungen in der Stadtverwaltung ein. „Die Stadt gehört leider den Autofahrern und das prägt leider auch ihren Charakter“, heißt es dabei in einer Zuschrift. Bewegung zu Fuß oder mit dem Rad sollte in der Stadt jedoch Spaß machen.

In der Diskussion während der Bürgerversammlung ging es nicht so sehr um konkrete Einzelmaßnahmen, sondern um strategische Überlegungen, die bei der nun anstehenden Ausschreibung des Masterplans berücksichtigt werden sollen. Zum Beispiel wurde dabei die Einbindung der Region gefordert, also der Verkehre, die 25 bis 30 Kilometer von Limburg entfernt starten. Eine weitere Anregung: Städtebauliche Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf den Verkehr sollen stärker berücksichtigt werden.

Was in dem Bürgergespräch vorgestellt und diskutiert wurde, war zuvor durch Expertengespräche zu Auto- und Radverkehr sowie Bus- und Bahnverkehr in der Region und in zwei Zusammenkünften eines Beirats erarbeitet und zusammengetragen worden. In dem Beirat kamen über 20 Vereine und Verbände zusammen, die Verkehr und Stadtentwicklung zum Thema haben. Zudem hatte die Stadt im Vorfeld 100 zufällig ausgewählte Limburger Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, von denen sich acht an einer Teilnahme an den Beiratssitzungen bereit erklärten.

Der Auftrag für die Erstellung des Masterplans wird nach Angaben von Jürgen Dumeier vom Amt für Verkehrs- und Landschaftsplanung in Kürze ausgeschrieben. Ein geeignetes Planungsbüro werde dann vom Steuerungskreis Masterplan Mobilität, bestehend aus je einem Vertreter der Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung sowie der Stadt- bzw. Verbandsgemeinde Diez und dem Bürgermeister, ausgesucht.

In einem offenen Prozess nach der Bestandsaufnahme soll der Beirat in leicht veränderter Zusammensetzung die Planungen weiter diskutieren. Auch sollen die geplanten Maßnahmen und die damit verfolgten Ziele mit dem Beirat entwickelt werden. Ein Steuerungskreis soll diesen Prozess begleiten und aus den durch den Beirat eingebrachten Vorschlägen verbindliche Vorgaben für die weiteren Planungsschritte ableiten. Am Ende entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über das Werk.

Links

1 Beiratssitzung Masterplan Mobilität

2 Beiratssitzung Masterplan Mobilität

Leistungsbeschreibung

Dokumentation öffentliche Versammlung Masterplan

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