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10.04.2018

Wie mobil ist Limburg und Umgebung?

Repräsentative Studie zum Verkehrsverhalten in Limburg, Elz und Diez startet Mitte April

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Vor allem in der Innenstadt kreuzen sich oft die Wege von Fußgängern und Autofahrern.
Mit welchen Verkehrsmitteln erreichen die Bürgerinnen und Bürger ihren Arbeitsplatz? Wie kommen die Kinder in ihre Schulen? Wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Und wie groß ist das Interesse an neuen Mobilitätsangeboten, wie zum Beispiel Car Sharing und Ladesäulen für Elektroautos?

Diese und ähnliche Fragen möchten Limburg, Elz und Diez anhand einer repräsentativen Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten untersuchen.

Die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Horst Kaiser für die Gemeinde Elz, Michael Schnatz für die Verbandsgemeinde Diez, Frank Dobra für die Stadt Diez sowie Dr. Marius Hahn für die Stadt Limburg stellten am Montag, in einem gemeinsamen Termin im Limburger Rathaus, zusammen mit der beauftragten Agentur die Befragung vor.

Die Befragung startet ab dem 17. April 2018 und geht bis zum 26. April 2018. Hierzu sind insgesamt 3.500 Haushalte zufällig ausgewählt worden. Diese werden nun angeschrieben und gebeten, sich an der Befragung zu beteiligen.

„Nur, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen, können die zukünftigen Planungen in Limburg sowie die Abstimmung mit unseren Nachbargemeinden Elz und Diez näher an den Bedürfnissen und Ansprüchen der Bevölkerung ausgerichtet werden“, so Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und viele Anregungen zu allen Verkehrsmitteln, damit wir diese bei den weiteren Planungen berücksichtigen können.“

Die Studie liefert Grundlagendaten für die Verkehrsplanung. Die Ergebnisse werden insbesondere für die bereits begonnene Aufstellung des Masterplan Mobilität genutzt. Aber auch für weitere Planungen, wie etwa die Fortschreibung des Nahverkehrsplans oder die Radverkehrsplanung, sind die Ergebnisse eine wichtige Datengrundlage. Zudem werden Informationen zu Dauerthemen, wie dem Ausbau und der Instandhaltung von Verkehrsinfrastrukturen für die verschiedenen Verkehrsmittel, geliefert.

Die Erhebung wird durch das beauftragte Büro Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Jeder per Zufallsstichprobe gezogene Haushalt erhält einen Fragebogen sowie ein Wegeprotokoll, in dem die zurückgelegten Wege für einen festgelegten Stichtag dokumentiert werden sollen. Alle angeschriebenen Haushalte können sich wahlweise online, postalisch oder telefonisch beteiligen. „Damit können wir für jede Person eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsuntersuchung anbieten“, sagt Dr. Michael Frehn, Geschäftsführer der Planersocietät. Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten: Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben werden im Anschluss vernichtet.

Weitere Informationen zur Mobilitätsuntersuchung gibt es im Internet unter www.MOBIL-LM-ELZ-DIEZ.de.

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