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07.12.2017

Freie Fahrt und mehr Platz für Fußgänger

Während die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt beendet sind, wird für den Brunnenplatz noch eine Lösung gesucht. Und ob es in dem Ort ein Lkw-Durchfahrtsverbot geben kann, muss noch heklärt werden.
Der Verkehr rollt wieder durch Ahlbach, die Ortsdurchfahrt ist komplett erneuert und für die Fußgänger gibt es nun mehr Platz, denn die Bürgersteige weisen nach dem Ausbau nun durchgehend eine ausreichende Breite auf. Weitere gute Nachrichten: Die Arbeiten sind im vorgesehenen Zeitraum erledigt worden und auch die Kosten bleiben in dem beauftragten Rahmen. Geklärt werden muss noch, ob sich das vom Ortsbeirat gewünschte Durchfahrtsverbot für Lastwagen umsetzen lässt. Dazu sind allerdings noch Untersuchungen Abstimmungen mit den zuständigen Behörden notwendig.

„Alles gut gelaufen“, sagt Alfred Talaska, Abteilungsleiter im Tiefbauamt der Stadt. Glatt gelaufen heißt für ihn, dass die Arbeiten im gesetzten Zeitrahmen erledigt werden konnten und auch die Kosten im zuvor gesteckten Rahmen bleiben. Für den Kanalbau waren Baukosten in Höhe von 270.000 Euro beauftragt worden, der Straßenbau schlägt mit 440.000 Euro Auftragssumme zu Buche. Hinzu kommen dann noch die Nebenkosten. Ausgespart wurden die Arbeiten am Brunnenplatz. Diese wurden zurückgestellt, bis zwischen Ortsbeirat und Verwaltung die Art der neuen Brunnenanlage abgestimmt ist. Die alte Anlage soll ersetzt werden.

Nach Angaben von Talaska wurde mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt nicht nur die Sanierung der Asphaltschicht erreicht, sondern auch die Sicherheit für die Fußgänger erhöht. Dies wurde in Teilbereichen durch eine geringfügige Einengung der Fahrbahn erreicht, dafür konnten die Gehwege verbreitert werden. Am Ortseingang in Höhe der Langstraße steht nun auch ein Fahrbahnteiler zur Verfügung, der den Fußgängern die Überquerung der Fahrbahn erleichtern soll. Der Fahrbahnteiler führt zudem dazu, dass die Autofahrer ihre Geschwindigkeit reduzieren müssen.

Rund 3500 Quadratmeter Straßenfläche erhielten neuen Asphalt, rund 1650 Quadratmeter Pflaster wurden für die Gehwege verlegt. Auf eine kostenträchtige Auskofferung des Straßenquerschnitts ist im Verlauf der Arbeiten verzichtet worden. Das war aufgrund des vorhandenen Straßenaufbaus möglich, so Talaska. Umgesetzt wurde in Ahlbach ein sogenannter „vollgebundener Oberbau“, der auf eine Asphalttragschicht von größerer Stärke setzt, um die notwendige Tragfähigkeit zu erreichen.

Im Rahmen der Arbeiten erhielt die Dehrner Straße auf eine Länge von 180 Metern einen neuen Sammelkanal mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern, aus hydraulischen Gründen wurde in der Vorderstraße auf einer Länge von 40 Metern ebenfalls ein neuer Kanal verlegt. Nach den Kanalbauarbeiten stand die Erneuerung der Hausanschlüsse an, dann die Verlegung der neuen Wasserleitung im Auftrag der EVL. Und schließlich musste der Energieversorger auch noch Nachisolierungen an den Gasleitungen vornehmen.

Mit einem entsprechenden zeitlichen Vorlauf waren die Arbeiten und der Ausbau der Straße in zwei Anliegerversammlungen vorgestellt worden. Der schlechte Zustand der Straßenoberfläche im Verlauf der Ortsdurchfahrt machten einen Ausbau notwendig, da die ständigen Instandhaltungsarbeiten wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll waren. Auch der 60 Jahre alte Abwasserkanal in der Dehrner Straße stand zum Austausch an, da er die Anforderungen an Dichtigkeit nicht mehr erfüllte. Die Anlieger werden an den Gehwegen mit 45 Prozent der Kosten beteiligt, an der Straße mit 20 Prozent.

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