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Verfahren zur Ermittlung des Preistägers

Der Hans-im-Glück-Preis wurde im Jahre 1977 von dem Schriftsteller Hans-Christian Kirsch zusammen mit seiner Frau Elinor Kirsch als Jugendbuchpreis gestiftet und bis 1986 betreut und jährlich vergeben. 1987 wurde der Hans-im-Glück-Preis von der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn als Förderpreis für Jugendbuchautoren und -autorinnen übernommen. Seit 1990 findet die Vergabe des Hans-im-Glück-Preises alle zwei Jahre statt. Der Preis ist mit 3.000,00 € und einer Kugel mit 24-karätiger Blattvergoldung der Limburger Silberschmiedin Annette Zey dotiert. Die Auslobung erfolgt durch eine Jury.

Auswahlkriterien

Folgende Bücher/Manuskripte werden berücksichtigt 

  • sprachlich und formal anspruchsvolle Romane und Erzählungen aus dem deutschen Sprachraum,
  • Bücher/Manuskripte, die durch neue Themen und Erzählweisen auffallen
  • keine Kinderbücher, nur Jugendbücher,
  • keine Kurzgeschichten, Bilderbücher/Bilderbuchtexte, Gedichte oder Übersetzungen in die deutsche Sprache.

Anforderungskriterien

  • Mindestumfang Manuskripte ca. 100 Seiten, DIN A 4, Blätter einseitig bedruckt, ungebunden, Schrift: Arial oder Times New Roman, Schriftgröße: 12 pt, Zeilenabstand: 1,5, Ränder: alle Kanten = 3 cm.
  • Unveröffentlichte Manuskripte sind von den Autoren in zweifacher Ausfertigung einzureichen.
  • Bücher sind in sechsfacher Ausfertigung (fünf Exemplare für die Jury, ein Belegexemplar) einzureichen – nur Neuerscheinungen aus den Jahren 2016 und 2017.
  • Bücher können sowohl von den Autoren selbst als auch von Verlagen eingereicht werden.

Jury

Die ehrenamtlich arbeitende unabhängige Jury setzt sich aus fünf Vertretern unterschiedlicher Berufssparten zusammen, die in den Bereichen der Jugenderziehung, der Jugendbuchkritik und Vermittlung von Jugendliteratur angesiedelt sind:

  • Gabriele Fachinger, Bibliothekarin
  • Jutta Golz, Bibliothekarin
  • Jutta Bummel, Buchhändlerin
  • Dr. Stefan Hauck, Redakteur
  • Ralf Schweikart, M. A., Redakteur & freier Journalist

Verfahren

  • Als Sekretariat fungiert das Kulturamt. Es nimmt in einer ersten Sichtung aller Einsendungen die Manuskripte und Bücher aus dem Wettbewerb, die eindeutig den vorgenannten formalen Kriterien nicht entsprechen.
  • Aus den verbleibenden Titeln - die Jury hat das Recht die Vorschlagsliste zu ergänzen - trifft die Jury nach eingehender Sichtung eine weitere Auswahl von Titeln zur abschließenden Begutachtung durch jedes Jurymitglied.
  • Der Preisträger/die Preisträgerin wird in einer gemeinsamen Jurysitzung ermittelt. Im Verhinderungsfalle ist das betreffende Jurymitglied verpflichtet, eine schriftliche Votierung einzureichen.
  • Jedes Jurymitglied ist bei der Abstimmung aufgefordert, gemäß seiner Bewertung der Titel eine Platzierung von eins bis fünf vorzunehmen. Jede Nennung auf Platz 1 bringt für den Titel fünf Punkte, auf Platz 2 vier, auf Platz 3 drei, auf Platz 4 zwei, auf Platz 5 einen Punkt. Das Buch bzw. Manuskript, das bei dieser Wertung die meisten Punkte erhält, wird mit dem "Hans-im-Glück-Preis" ausgezeichnet. Bei gleicher Punktzahl wird das Buch bzw. Manuskript, das die meisten Nennungen/höchste Bewertung der Jury erhalten hat ausgelobt.
  • Der Rechtsweg gegen die Jury-Entscheidung ist ausgeschlossen.
  • Der Preis wird nicht vergeben, wenn keiner der eingereichten Titel im Sinne der Ausschreibung voll überzeugt.

weitere Informationen

Ansprechpartner

Irene Rörig
Amtsleiterin Kulturamt
Telefon 06431 203-915
Kontaktformular

Tanja Schnatz
Telefon 06431 203-912
Fax 06431 203-918
Kontaktformular

Ute Müller
Telefon 06431 203-913
Kontaktformular