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Umgestaltung der Innenstadt - Neumarkt

Entwurfsplanung Brunnen

Quelle: HDK Dutt + Kist GmbH Landschaftsarchitekten - Stadtplaner

 

 

 

Die Planungen und weitere Unterlagen können auch vor Ort bei der Stabsstelle für Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, Werner-Senger-Straße 10, 65549 Limburg a. d. Lahn eingesehen werden.


Ergänzung vom 29.07.2016

Ergebnisse am 14.07.2016

Das Sandbox-Modell des Limburger Neumarkts war während der Vorstellungs- und Diskussionsrunde in der Clubebene der Stadthalle aufgebaut. Es zeigt den Wochenmarkt in der Samstagbelegung mit zahlreichen Marktständen.

Die Bäume und der Brunnen blieben weitgehend unberührt, auch wenn es im Sandboxverfahren am Samstag, 9. Juli, in der Fußgängerzone nahe des Platzes möglich war, sie im Modell zu entfernen. Für Dr. Jürgen Schmitt, Projektleiter der NH Projektstadt, ist das ein klares Signal. Was die Bürger dagegen versetzten, um mehr freie Fläche zu erhalten, waren unter anderem die Marktstände. Häufig genannte Wünsche für den Neumarkt waren nach Angaben von Schmidt: Der Erhöhung der Aufenthaltsqualität auf dem Platz durch eine entsprechende Möblierung, Schaffung von Spielmöglichkeiten, Ausbau des Elementes Wasser bei Beibehaltung des derzeitigen Brunnens, zusätzliche Grünstruktur, ein Pavillon, der kleinere Veranstaltungen ermöglicht und natürlich eine durchgängige Barrierefreiheit.

Bürgermeister Dr. Marius Hahn bewertet das Sandboxverfahren, Bürger und Passanten waren dabei eingeladen, an einem Modell im Maßstab 1:50 den Neumarkt nach ihren Vorstellungen zu gestalten, wobei der Samstagszustand des Platzes mit einem komplett aufgebauten Wochenmarkt die Ausgangsposition war, als „lehrreich“. Die Vorschläge sollen bei der weiteren Diskussion um die Neugestaltung von „Limburgs gut Stubb“ auf jeden Fall berücksichtigt werden.

„Am Ende des Diskussionsprozesses wird es eine Entscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung geben müssen“, machte Hahn deutlich. Dabei werden es Planer, Verwaltung und Stadtpolitik nicht allen recht machen können. Den Diskussionsprozess noch einmal zu öffnen und Bürger direkt einzubinden, hält nicht nur Hahn für den richtigen Weg, es habe dazu auch positive Rückmeldungen aus dem Ministerium in Wiesbaden gegeben.

Allerdings gibt es durchaus Vorgaben für die künftige Gestaltung. Der Platz soll keine Möglichkeit zum Parken bieten, die bestehenden Bäume gilt es zu erhalten und auch der Wochenmarkt ist gesetzt. Nach Angaben von Jürgen Schmitt zeigt die Ideensammlung mit der Sandbox allerdings ganz deutlich, dass Kurzzeitparkplätze am Ärztehaus ganz oben auf der Wunschliste stehen und sich fast in jeder Gestaltungsvariante finden (die Dokumentation der einzelnen Gestaltungsvorschläge finden Sie über unseren Link am Ende des Textes).

In der Diskussion nach der Vorstellung ging es jedoch recht wenig um die Vorschläge, die am Samstag gemacht worden waren. Vielmehr drehte sich viel um die alte Frage, ob der Neumarkt parkfrei werden soll und inwieweit dies zu einem Umsatzrückgang in den Geschäften und der Gastronomie führt. Ein anderer Teil der Beiträge widmete sich den Aspekten, ob der Neumarkt mit einer Tiefgarage versehen werden soll, ob die Innenstadt über ausreichend Parkplätze verfügt, die laufende dreimonatige Testphase eines parkfreien Platzes sinnvoll ist und ob die Vorgaben zur Gestaltung des Platzes einem Denkverbot gleichkommen.

Nach Einschätzung von Bürgermeister Hahn wird es im weiteren Diskussionsprozess auf jeden Fall notwendig werden, in Gesprächen mit den Marktbeschickern auszuloten, wie viel Spielraum für Standplatzveränderungen es bei ihnen gibt. Zwar gilt der Wochenmarkt als gesetzt, doch unter den Anwesenden gab es deutliche Bedenken, die künftige Gestaltung einem einzigen Wochentag (der Samstagbelegung) unterzuordnen.

    "Sandbox" am 09.07.2016

    Die Stadt Limburg veranstaltete am Samstag, den 09.07.2016 von 9:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr ein durch die NH Projektstadt moderiertes Sandboxverfahren.

    Bei der Sandbox handelt es sich um ein Modell des Neumarkts im Maßstab 1:50 mit einer Größe von 2,50m x 1,50m, auf dem Elemente und Eigenschaften des Platzes beweglich sind und verschoben, hinzugefügt bzw. entfernt werden können. Ziel ist darzustellen, wie Bürger/-innen den Platz wahrnehmen, wie diese den Platz nutzen möchten und welche Konflikte zwischen den jeweiligen Sichtweisen, Interessen und Nutzungen bestehen. Unterschiedliche Planungsvarianten können im Einzelnen nachgespielt und neu gedacht werden und lassen so eine neue Wahrnehmung des Platzes zu.

    Alle interessierte Bürger/-innen waren dazu eingeladen ihre Ideen und Vorstellungen darzustellen.  Nach einem vorgegebenen Zeitraum wurde der Endentwurf fotografisch dokumentiert und für die Folgeveranstaltung aufbereitet.


    Infoveranstaltung am 15.02.2016

    Am Montag, den 15.02.2016 fand um 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den seit dem 14.09.2015 eingereichten Rückmeldungen statt. Veranstaltungsort war die Clubeebene (Kleinkunstbühne THING) in der Josef-Kohlmaier-Halle, Hospitalstraße 9, 65549 Limburg a. d. Lahn.


    Infoveranstaltung am 14.09.2015


    Entwurfsplanung 31.08.2012

    IHK-Gestaltungsvorschläge zum überdachten Neumarkt

    Die Industrie- und Handelskammer Limburg stellte am 14.06.2006 Vorschläge zur Gestaltung des Limburger Neumarktes vor. Durch eine Jury wurden die besten Stegreifentwürfe bewertet und  prämiert, die Architekturstudenten im Rahmen einer Zusammenarbeit von IHK und dem Fachbereich Architektur der heutigen Hochschule RheinMain erarbeitet haben.


    Ideen und Verbesserungsvorschläge von Schülerinnen und Schüler der Marienschule Limburg

    Planung und Gestaltungskonzept "Trilogie des Genusses" von NA+1 Limburg

    Das Urheberrecht für die Planung und das Konzept "Trilogie des Genusses" liegt bei NA+1 Limburg.


    Die auf dieser Seite verfügbaren Planungen und Dokumente sind urheberrechtlich geschützt. Die vorliegenden Abdrücke sind nur zum privaten und nichtkommerziellen Gebrauch hergestellt. Jede andere Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung der Inhaber der Urheberrechte unzulässig und strafbar.

    weitere Informationen

    Ansprechpartner

    Annelie Bopp-Simon
    Leiterin der Stabsstelle
    Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung
    Telefon 06431 203-364
    Fax 06431 203-419
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